Pokémon GO für das eigene Unternehmensmarketing nutzen

  • Pokémon GO für das eigene Unternehmensmarketing nutzen

    Pokémon GO für das eigene Unternehmensmarketing nutzen

    Seit dem offiziellen Start in der Schweiz ist auch hier der Hype um das Virtual Reality Game Pokémon Go angekommen. Das Spiel, das Smartphone und Realität verbindet, schafft auch für Unternehmen ganz neue Marketing-Möglichkeiten.

    Insbesondere lokale Unternehmen und Ladengeschäfte können von Pokémon GO profitieren, aber auch für alle anderen kann der Hype eine Umsatzsteigerung bringen.

    Was ist das Virtual Reality Game Pokémon GO überhaupt?

    Beim Virtual Reality Game Pokémon GO werden bekannte Pokémon-Figuren wie Pikachu und Co. ins echte Leben bzw. eher auf den Smartphone-Bildschirm geholt. Die Spieler sammeln die Pokémons ein, trainieren sie und lassen sie in Arenen gegeneinander antreten.

    Findet man nun so ein possierliches Tierchen auf dem Weg vor sich, muss man es mit einem Ball einfangen:

    Pokémon GO: mit Bällen Pokémons fangen

    An sog. PokéStops können die Spieler Items wie Bälle, Lebenstränke, Eier usw. besorgen. In Arenen lassen sie Ihre Pokémons miteinander kämpfen. Diese finden sich an bestimmten Orten wie Sehenswürdigkeiten, in der Stadt und wenn ein Unternehmen Glück hat auch in direkter Nähe des Geschäfts.

     

    Für welche Unternehmen eignet sich Werbung rund um Pokémon GO?

    Insofern das Thema Pokémon zum Unternehmens-Image passt, kann eigentlich jedes Unternehmen vom Hype profitieren.

    Unternehmen mit Ladengeschäften oder die Ihre Kunden vor Ort empfangen können mit gezielten Aktionen Spieler in ihre Geschäfte holen (siehe nächstes Kapitel).

    Allgemein kann man als Unternehmen die Pokémons in Werbung und Aktionen einbauen. Ein paar gelungene Ideen und weitere Informationen haben wir weiter unten für Sie zusammen getragen.

    Bitte beachten Sie aber bei all der Euphorie: Pokémon und vieles drum herum ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht ohne weiteres verwendet werden bspw. das Logo. Erlaubt sind aber z.B. eigene Printscreens oder die Nutzung Begriffe um mitzuteilen dass ein PokéStop vor dem Unternehmen liegt.

     

    Spielt Ihre Zielgruppe Pokémon GO?

    Eine gute Frage! Tatsächlich zieht das Augmented Reality Game nicht nur Kinder und Jugendliche an. Viele Spieler haben den ersten Hype um das Spiel, welches 1996 erschien, selber miterlebt und schwelgen in Erinnerungen. Nur wenige Tage nach dem Start nutzen täglich mehr Leute das Spiel als z.B. Twitter.

    Das Alter der meisten Spieler liegt wohl zwischen 16 und 35, jedoch hat es auch einige der über 35-jährigen gepackt! Darunter wird es Schüler und Studenten, aber auch Personen aus verschiedensten Berufen haben, welche sich insbesondere durch die Zeit zum Spielen unterscheiden: so werden v.a. Berufstätige Spielaktionen in die Zeiten zur und von der Arbeit, in den Pausen und nach Feierabend sowie aufs Wochenende verschieben müssen – dies sollte bei der Planung von Marketing-Aktivitäten berücksichtigt werden.

    Wie lässt sich Pokémon GO für Werbezwecke nutzen?

    Noch sind Funktionalitäten für Unternehmen innerhalb des Spieles begrenzt – zum Glück spielt ein Teil des Spiels aber in der echten Welt und dies lässt sich ausnutzen.

    PokéStops und Arenen in der Umgebung nutzen

    Derzeit lassen sich weder PokéStops noch Arenen kaufen. Daher muss man als Unternehmen etwas Glück haben, damit ein PokéStop oder eine Arena in der Nähe ist.

    1. Herausfinden ob ein PokéStop oder eine Arena in der Nähe ist

    Um herauszufinden ob ein PokéStop oder eine Arena in der Nähe ist – übrigens gar nicht so unwahrscheinlich – brauchen Sie ein Smartphone auf dem das Spiel installiert ist. Wenn Sie nicht selber in die Welt der Pokémons eintauchen möchten, fragen Sie doch einen Mitarbeiter, vielleicht hat jemand das Spiel installiert.

    Bewegt man sich in der virtuellen Realität des Games werden nun PokéStops und Arenen in Ihrer Nähe angezeigt:

    PokéStops und Arenen für das Unternehmen nutzen

    Befinden sich ein oder mehrere solcher Punkte in Ihrer Umgebung ist das ideal für weitere Marketing-Aktivitäten.

    So ist dies durchaus eine Info, die sich für Ihre sozialen Kanäle wie Facebook oder Twitter eignen könnte. Verwenden Sie dabei unbedingt die Begriffe bzw. Hashtags #pokemongo oder #pokemon, um möglichst viele Leser zu erreichen.

    2. Pokémons mit Ködern anlocken – ah, nein, Kunden natürlich

    Wobei das Anlocken von Pokémons bzw. Kunden Hand in Hand geht. Die im Spiel käufliche Köder (Lockmodule) lassen sich an PokéStops in der Nähe Ihres Ladenlokals platzieren und locken für ca. eine halbe Stunde Pokémons an – und auch die Spieler lassen nicht lange auf sich warten. Köder in Kombination mit PokéStops, Arenen  sowie gezielten Posts über Facebook und Co. Ihrerseits, sind die perfekte Voraussetzung um von Pokémon GO profitieren zu können.

    Köder kaufen geht relativ einfach, man muss sich allerdings ins Spiel einloggen. Dort kaufen Sie im Shop sog. Pokémünzen, mit denen Sie, ebenfalls im Shop, die lilafarbenen Lockmodule kaufen können.

     

    Pokémünzen für Köder kaufen und Kunden anlocken

     

    Haben Sie die Lockmodule gekauft, können Sie diese unter “Items” durch Anklicken aktivieren. Das funktioniert allerdings nur an PokéStops. Ein aktiviertes Lockmodul ist für andere Spieler in der Umgebung sichtbar.

    Lockmodule locken 30 Minuten lang Pokémons und damit auch Spieler an

     

    Lockmodule sind relativ günstig: mit einem Einsatz von 0.99 Euro lässt sich z.B. schon ein Lockmodul kaufen. Eine  Restaurant-Kette in den USA konnte Ihren Wochenend-Umsatz so um 30% steigern (siehe Beitrag bei Bloomberg).

    Mit Aktionen Spieler zu Kunden machen

    Nun ist es ja schön und gut, dass Sie einen PokéStop inkl. Köder besitzen – nun müssen wir noch etwas daraus machen!

    Hier heisst es kreativ werden und mit Aktionen oder witzigen Sprüchen werben, einige tolle Ideen haben wir für Sie zusammengetragen:

     

    Kostenlose Produkte bei Vorweisen eines Pokémons

    Quelle: 9Gag.com

    Hier gibts was kostenlos für jeden Spieler der ein Pokémon mit einem Mindest-CP von 97 gefangen hat.

     

    Kunden mit lustigen Ideen anlocken bei Pokémon Go

    Quelle: 9Gag.com

     

    Frech: Mit deinem alten Smartphone fängst du nie alle Pokémon – da brauchst du schon ein neues!

     

     

    Diese Bar wirbt mit dem PokéStop

     

    Besondere Aktionen und Werbung

    Alle, insbesondere auch jene ohne PokéStop vor der Türe, können auf den Hype aufspringen und die Pokémons in Ihre Werbung integrieren. Vielleicht lohnt sich auch ein Ausflug an einen PokéStop um vor Ort für das Unternehmen zu werben.

    Einige besondere Einfälle finden Sie nachfolgend:

    Wer viel spielt brauch viel Akku - Amazon wirbt mit Pokémon GO

    Quelle: Twitter

     

    Wer viel spielt braucht viel Akku – Amazon hat dies erkannt und wirbt damit für eine Power Bank.

     

    Die Welt entdecken und Pokemons fangen

    Quelle: Facebook

     

    Praktisch: die Welt entdecken und Pokémons fangen!

     

    Öffentliche Verkehrsbetriebe machen Werbung mit Pokémon

    Quelle: Twitter

     

    Schlau: lustiger Spruch mit dezentem Hinweis darauf, dass man Pokémons innerhalb von Bus und Bahn finden könnte.

     

    Mobilar wirbtt mit Pokémon Go

    Quelle: Twitter

     

    Sogar in der Schweiz angekommen: die Mobiliar wirbt für Ihre Versicherung im typischen Zeichnungsstil

     

     

    Beim Durchgehen der Beispiele ist Ihnen sicher aufgefallen, dass niemand das Logo o.ä. verwendet, sondern die Werbung entweder selber zeichnet oder herstellt, oder auf Bild-Elementen zurückgreift, die frei zugänglich sind.

    Fazit

    Auch wenn Pokémon GO vielleicht nur ein kurzfristiger Hype ist, kann es sich lohnen, ein paar Gedanken in die Monetarisierung und Werbemöglichkeiten des Games zu investieren. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und vielleicht auch Ihrem inneren Kind.

    Sabrina Näf

    "Im Online-Marketing braucht man keine teuren High-End Lösungen. Oft bringen gezielte, durchdachte und authentische Massnahmen mehr, als aufwendige Konzepte, die gar nicht zum Kunden passen. So möchten wir auch unseren Kunden begegnen und sie unterstützen." Direktkontakt: sabrina@kliqs.ch

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